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Burg Tannenfels
Die Anfänge der ehemaligen Turmburg lassen sich ins ausgehende 11.Jahrhundert datieren, die für die Stauferzeit typischen Buckelquader weisen auf das beginnende 13.Jahrhundert als Hauptbauphase hin. Der Grundriß verweist auf die Zugehörigkeit der Burg in den zähringschen Herrschaftsbereich, der sich von Baiserbronn bis tief in die Schweiz hinein erstreckte. Wer der Bauherr war, ist bis heute unbekannt. Durch Scherben und Metallfunde ist zu vermuten das die Burg bereits in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts durch einen Brand zerstört wurde. In der Folge wurden die Burgreste als Baumaterial abgetragen. Aus ähnlich, erhaltenen gebliebenen Anlagen im dortigen Raum ist ein mehrstöckiger Wohnturm anzunehmen, der einen imposanten Eindruck auf dem hochragenden Fels gemacht haben muß. Vorgelagert und geschützt duch hangabwärts zusammenlaufende Gräben sind Wirtschaftsgebäude anzunehmen. Über Eigentümer und Bewohner liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Anzunehmen ist, daß die Burg Schutz- und Überwachungsfunktion über die im Tal verlaufende alte Straße zum Ruhesteinpaß hatte. Die besondere Bedeutung der Turmburg Tannenfels für den Baiersbronner Raum besteht darin, daß ihr Anfang rund 200 Jahre vor der ersten urkundlichen Erwähnung von Baiersbronn (1292) liegt und damit auf eine wesentlich frühere Besiedlung als bisher angenommen hinweist. Quelle : Tafel an der Ruine vom Staatl. Forstamt Klosterreichenbach
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15.05.2009
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