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Burg Hohenschramberg (Ruine Nippenburg)
1457 Baubeginn der Burg Hohenschramberg, auch Nippenburg genannt, unter Hans von Rechberg, der aus den früheren Herrschaften Falkenstein, Ramstein und Schilteck die Herrschaft Schramberg um 1447 begründet. Zu den Besitzungen des Hans von Rechberg gehörte auch die Ruine Neu-Sunthausen. 1526 bis 1547 Übergang der Herrschaft Schramberg an die Herren von Landenberg aus Thurgau in der Schweiz, dann erwirbt die Herrschaft Rochus Merz, Kanzler der vorderösterreichischen Regierung in Ensisheim im Elsaß, der die Burg weiter ausbaut und mit einem Marktprivileg von Kaiser Karl V den Marktflecken Schramberg gründete. Bis 1605 befindet sich die Herrschaft Schramberg in Besitz des Hauses Österreich, das durch verschiedene Lehensherren vertreten wurde. Im dreißigjährigen Krieg wird Hohenschramberg 1633 durch württembergische Truppen belagert, denen anschließend die Festungsanlage übergeben werden mußte. 1648 wird die vorderösterreichische Herrschaft Schramberg an die späteren Grafen von Bissingen und Nippenburg verpfändet die auch bis zur Zerstörung, 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1689-1697) durch französische Truppen unter König Ludwig XIV, auf Hohenschramberg wohnten dann aber 1772/1773 ein erstes Schloss im Tal bezogen.
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15.05.2009
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