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Ruine Schilteck
Um 1200 wahrscheinlich von einem Lehensmann der Herzöge von Teck mit einem 18 Meter hohen Bergfried aus Buckelsandsteinquadern erbaut. Die 1225 mit Hug dem Alten erstmals urkundlich erwähnten Herren von Schilteck besaßen in Schramberg und Umgebung zahlreiche lehenspflichtige Bauernhöfe und verkauften 1271/1381 umfangreichen Grundbesitz bei Rottweil, Schwenningen und Tuttlingen, wo sie ebenfalls begütert waren. 1496 Übergang
der Burg Schilteck an die Herrschaft Schramberg
unter Ludwig von Rechberg, nachdem die Burg mehrfach die Besitzer gewechselt
(darunter gehörten ein Herter zu Dusslingen, von Wildenstein (Eschachtal),
Graf Rudolf von Hohenberg (Heuberg), Herren von Ow und Neunecker aus dem
Glattal) sowie zeitweise auch zur Grafschaft Württemberg gehört
hatte. Die im Spätmittelalter verfallene Burg wird seit 1953 von der Höflevereinigung erhalten und gepflegt. Wer auf dem Bergfried eine Fahne wehen sieht, kann davon ausgehen das gerade die Höflevereinigung am Werke oder bei einem gemütlichen Hock ist, eine Besichtigung ist dann möglich.
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15.05.2009
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