Burg Bosenstein

 

Von der im frühen 13. Jahrhundert errichteten Burg Bosenstein sind nur noch spärliche Reste vorhanden. Das Herrschaftsgebiet der Burg Bosenstein bildete der Berg- und Talbezirk von der Acher zwischen dem Unterwasser und Gottschlägbach bis hinauf zur Wasserscheide des Melkereikopfes.

Erbauer der Burg Bosenstein waren im 11. Jahrhundert die Grafen von Eberstein im hinteren Achertal.

Die Burg gelangte 1405 in den Besitz der Ritter von Rüppurr und der Ritter von Sickingen, im Jahr 1419 erhielten die Herren von Bosenstein ihre Grundrechte für drei Höfe bestätigt. 1479 wurde der Ort Ottenhöfen, welcher aus einem zur Burg Bosenstein gehörenden Hof entstand, erstmals als geschlossene Siedlung genannt. Burg Bosenstein war 1642 bis 1787 im Besitz der Stein von Reichenstein, 1787 an von Türckheim. 1795 wurde die Herrschaft vom Bischof von Straßburg erworben.

Zerstört wurde Burg Bosenstein während des Bauernkrieges 1525 und danach nicht wieder aufgbaut. Um 1840 wurden letzte Reste der Burg entfernt. Heute befindet sich der Burghügel in Privatbesitz.

Quelle: http://ortenau.genealogy-bw.de und Badische-Seiten.de

 

siehe auch :
Wikipedia: Burg Bosenstein
    Sagen aus Baden: Edelfrauengrab
GPS :
N 48.56635 / E 8.16165

 

 


 

 

 

 

 
 
15.05.2009