Burg Müneck

 

Mitte des 13. Jahrhunderts ließ sich eine Nebenlinie der Herren von Hailfingen, einer der bedeutendsten Niederadelsgeschlechtern des Rottenburger Raum im Mittelalter, bei Breitenholz nieder und benannte sich nach ihrem neuen Sitz Müneck. Die Herren von Müneck sind von 1270 bis 1390 urkundlich belegt. Die Münecker, wie auch die Hailfinger, standen im Dienst der Pfalzgrafen von Tübingen und später der Württemberger.

Der Münecker Besitz wurde jedoch bald von den nachfolgenden Generationen sukzessive veräußert, so z.B. 1337 von Heinrich und seine Frau Sophie von Neuneck Güter in Entringen und Breitenholz an die Herter von Dußlingen. Die Münecker Linie selber starb bereits Mitte des 14. Jahrhunderts aus, als letzter Münecker wird ein Albrecht Kirchherr zu Altingen genannt.

Vermutlich fand man für die Burg keine Verwendung mehr, so dass sie allmählich verfiel oder als Steinbruch für Baumaterial herhalten mußte.

Reste sind heute keine mehr zu finden, der ursprüngliche Standort läßt sich jedoch sehr gut ausfindig machen. Bemerkenswert ist der große Halsgraben der die usprüngliche Burg vom Rest des Berges trennte.

 

siehe auch :
Wikipedia: Burg Müneck
Beschreibung der Burg Müneck auf www.burgtour.de
GPS :
N 48.57425 / E 8.96958

 

 


 
 
15.05.2009