Wasserburg Honstetten

 

Die Überreste der Wasserburg efinden sich am Ende des Wasserburger Tales in der Nähe der Ortschaften Honstätten und Eckartsbrunn. Die Tudoburg ist rund 2km (Luftlinie) entfernt.

Von der einstigen Anlage ist, bis auf ein paar kaum erkenntliche Mauerreste, fast nichts erhalten geblieben. Der Zugang zur Ruine liegt direkt, etwas versteckt, hinter dem Wasserburgerhof.

Der Burgname hat seinen Ursprung sicher nicht in der herkömmlichen Bauweise einer Wasserburg, denn von einer größeren Ansammlung von Wasser ist weit und breit keine Sicht. Sicherlich wird der Name auf den Erbauer zurückgehen.

Erstmals erwähnt ist die Burg 1171 bis 1180. Im Besitz der Abtei Reichenau als Lehen bis 1290 ist anzunehmen das die Burg eine vorbeiführende Straße schützen sollte und die entfernten Gebiete zu verwalten hatte. Das Reichenauer Lehen gelangte über Egg von Reischach letztendlich an den Ritter Veit von Asch der der Gruppe um Werner von Schienen (Schrotzburg) angehörte.

Ein großer Raubzug im Mai 1441 (siehe Schrotzburg) veranlaßte die Städte des Schwäbischen Städtebundes zu größeren Feldzug gegen diese lästigen Straßenräuber. Im Zuge dessen wurde die Burg belagert und anschließend zerstört und nie wieder aufgebaut.

Die Tapferkeit der Burgherrin Claranna von Reischach während der Belagerung imponierte den Angreifern derart, das der Besatzung bei der Aufgabe der Burg sogar freien Abzug gewährt wurde.

 

siehe auch :
Wikipedia: Wasserburg Honstetten
    Burgnarrenzunft Wasserburger Talgeister
GPS :
N 47.88988 / E 8.86269

 


 
 
15.05.2009