|
Ruine Staufen (Hegau)
Die Ruine Staufen ist trotz Nähe zu Singen und ihres gar nicht so kleinen Ausmaßes eher unbekannt und ist wahrscheinlich aufgrund ihres dichten Bewuchses und der Tatsache das die Ruine keine üppigen Mauerreste oder einen Bergfried besitzt, in Vergessenheit geraten. Die erste Nennung und Namensgebung erfolgte 1272 in der Zähringischen Ministerialen (Staufen im Breisgau). Nach 1218 herrschten die Grafen von Hohenberg, danach die Herren von Homburg. Nach österreichischem Besitz ging die Burg 1338 vorübergehend an die Herren von Randegg, Klingenburg und Schellenberg. Im Bauern- und im Schweizerkrieg wurde die Anlage abgebrannt aber wieder aufgebaut. Aufgrund der Nähe zur mächtigen Festung Hohentwiel hat die Burg Staufen nie eine bedeutende Rolle in der Region gespielt. Letztendlich teilte sie das Schicksal vieler Nachbarburgen: Um herannahenden Feinden keinen Stützpunkt zu bieten wurde die Burg Staufen 1640 durch den Kommandanten des Hohentwiels, Konrad Widerholt, vollständig zerstört.
|
|||||||||||||
|
15.05.2009
|