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Ruine Schopflen
Die Ruine Schopflen wurde erbaut um die Senke zwischen der Insel Reichenau und dem Festland bei Niedrigwasser im Griff zu haben. Eine direkte Verbindung bestand damals noch nicht. Erste Bauten wurden schon im 11. Jahrhundert vorgenommen, neu erbaut um 1312 durch Abt Diethelm von Castell. Von der baldigen Zerstörung 1366 besteht folgende Geschichte: "Einige Fischer des Klosters Petershausen wurden beim fischen im Reichenauer Gewässer aufgebracht und dem damaligen Burgherren vorgeführt, dieser ließ einen der Fischer daraufhin als Strafe blenden. Dies ließen sich aber die Petershauser (auf der anderen Rheinseite gegenüber Konstanz) nicht bieten und überfielen zusammen mit den Konstanzern die Befestigung und brannten sie nieder. Schopflen wurde danach nicht mehr aufgebaut." 1838 wird die Reichenau durch einen künstlich aufgeschütteten Damm mit dem Festland verbunden. Vom Festland aus gesehen beginnt der Damm bei der sog. "Chindlibildkapelle" die ursprünglich als letzte Ruhestädte für Kinder der Insel diente, die vor Ihrer Taufe starben.
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15.05.2009
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