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Schloß Möggingen
Erbaut wurde die Burg in der Zeit um 1100 bis 1200 von den Herren von Möggingen. Der Besitz wechselte aber bald (1278) zu den Herren von Bodman, die wiederum ihren Stammsitz in einer in der Nähe befindlichen Burg hatten, und danach in den Besitz des Wolf von Homburg der ebenfalls seine Stammburg in der Nachbarschaft unterhielt. Später gelangte der Besitz durch Kauf an Hans Conrad von Bodmann-Möggingen und gelangte zwischendurch erneut in fremde Hände, wurde dann aber 1935 wieder Bodmanscher Besitz. Im Bauernkrieg 1525 kamen der Burg die Bewohner von Möggingen zu Hilfe, so das diese von der Zerstörung verschont wurde. Allerdings halft dies wenig, denn im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg von den Franzosen gemeinsam mit den verbündeten Württembergern geplündert und niedergebrannt. Der Wiederaufbau erfolgte 1648 , das heutige Aussehen erhielt Schloß Möggingen 1834 nach einer gründlichen Umgestaltung. Seit 1946 ist im Wasserschloss Möggingen die Vogelwarte Radolfzell des Max-Planck-Institus für Ornithologie untergebracht.Zugänglich ist aber nur der Schloßhof sowie eine darin befindliche kleine Ausstellung.
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15.05.2009
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