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Schloß Langenstein
Ihre Anfänge nahm die Anlage um 1100 als Wehr-und Wohnturm der von dem Kloster Reichenau als "Außenstelle" errichtet wurde um die in Eigeltingen und Orsingen gelegenen Höfe und Grundbesitz zu verwalten. Die für die Verwaltung bestimmten ritterlichen Herren benannten sich nach dem auf der Burg errichteten Felsrücken "von Langenstein". Ende des 13. Jahrhunderts starb dann dieses Geschlecht aus und der Besitz ging bis 1568 von der einen zur anderen Hand. Darunter sind die Nellenburger, Urslinger, von Hornstein, Bodman und Randegger zu erwähnen. 1568 erwarben die Grafen von Raitenau das Schloß Langenstein mit den umliegenden Dörfern Eigeltingen, Orsingen und Volkertshausen. 1671 wurden diese von den Freiherren von Welsberg abgelöst die 1826 die Herrschaft an den Großherzog Ludwig von Baden verkauften. Der Besitz kam nach dem Tode des Großherzogs an dessen Sohn Graf Ludwig von Langenstein und durch Heirat dessen Schwester mit dem schwedischen Graf Karl Douglas in den Besitz des ursprünglich aus Schottland stammenden Geschlechtes. Die Anlage überstand die Bauernerhebung im Hegau, bei der sie zwar eingenommen aber nicht zerstört wurde, auch den Dreißigjährigen Krieg hat sie ohne nennenswerte Schäden überstanden. Heute befindet ist in einen Teil des Gebäudes ein Fasnachts-Museum untergebracht, welches neben Schauszenen auch über 90 lebensgroßen Maskenfiguren zeigt.
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15.05.2009
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