Ruine Kargegg

 

Der Name Kargegg dürfte seinen Ursprung in einem Gewannnamen "uff der kargen Egg" aus dem Jahr 1273 haben. Getrennt vom Bergrücken, durch einen ca. 10 Meter tiefen und 15 Meter breiten Halsgraben, ist von der Burg nur die Wehr- und Schildmauer des einstigen Wohnturmes übriggeblieben.

Erstmals von einer Burg Kargegg spricht man im 14. Jahrhundert. Erbauer dürften die Herren von Dettingen sein, die im Dienste des Klosters Reichenau standen. Anschließend wechselte der Besitz mehrmals über Verpfändungen und Verkauf an Stadtadel und Handelsfamilien der umliegenden Städte. Zwischendurch soll Kargegg sogar als Hehlernest für diverses Raubgut gedient haben.

Um 1500 wird Kargegg bereits ein "alter Burgstall" genannt, 2 Jahrzehnte später zerstören aufständische Bauern die Burg,

Von der Ruine Kargegg existiert folgende Sage:
Ein Liebhaber einer hübschen Tochter des Burgherren durchschwamm für ein Treffen in einer Nacht den Überlinger See. Dabei sollte ein Licht am Fenster ihm den Weg zeigen. Doch im aufsteigenden Nebel verlor der Schwimmer die Orientierung und ertrank letztendlich völlig entkräftet.

 

siehe auch :
Wikipedia: Ruine Kargegg
GPS :
N 47.76550 / E 9.09312

 


 
 
15.05.2009