Ruine Homburg

 

In 624 m Höhe steht auf eiszeitlichen Schotterresten hoch über Stahringen die Ruine der 1642 zerstörten Homburg.

Die im 11. Jahrhundert als Ringmaueranlage erbaute Burg wurde 1499 im Schweizerkrieg erstmals zerstört. 1502 wieder aufgebaut gelangte die Homburg über die Herren von Bodman 1614 an das Kloster St. Gallen.
Während des Dreißigjährigen Krieges wechselten protestantische und kaiserliche Besatzungen. Im Oktober 1642 überfiel der Kommandant des Hohentwiel Konrad Widerholt die Burg und brannte sie nieder.
Über das Bistum Konstanz und die Landgrafschaft Nellenburg gelangten Burg und Herrschaft über Württemberg 1810 an Baden.

Die beachtlichen Mauerreste lassen noch heute den einstigen Umfang des wehrhaften Wohnbaus erkennen. Eine mächtige Schildmauer mit wuchtigen Buckelquadern aus Nagelfluh gab der Analge Schutz auf der dem Hochplateau zugewandten Seite.

Die Ummauerung des Einganges mit Backsteinen zeigt, daß das Tor nachträglich eingefügt wurde. Der ursprüngliche Zugang zur Burg liegt ungefähr 5 Meter seitwärts über dem Tor.

 

siehe auch :
Wikipedia: Homburg (Stahringen)
    Hegauritter.net
GPS :
N 47.79205 / E 8.96620

 


 
 
15.05.2009