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Ruine Homburg
In 624 m Höhe steht auf eiszeitlichen Schotterresten hoch über Stahringen die Ruine der 1642 zerstörten Homburg. Die im 11. Jahrhundert
als Ringmaueranlage erbaute Burg wurde 1499 im Schweizerkrieg
erstmals zerstört. 1502 wieder aufgebaut gelangte die Homburg über
die Herren von Bodman 1614 an das Kloster St.
Gallen. Die beachtlichen Mauerreste lassen noch heute den einstigen Umfang des wehrhaften Wohnbaus erkennen. Eine mächtige Schildmauer mit wuchtigen Buckelquadern aus Nagelfluh gab der Analge Schutz auf der dem Hochplateau zugewandten Seite. Die Ummauerung des Einganges mit Backsteinen zeigt, daß das Tor nachträglich eingefügt wurde. Der ursprüngliche Zugang zur Burg liegt ungefähr 5 Meter seitwärts über dem Tor.
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15.05.2009
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