Ruine Konzenberg

 

Erbaut wurde die Anlage um 1200 als Wehr- und Wohnbau. Um 1239 befindet sich die Burg in Besitz der Wartenberger. Durch die Heirat einer Udihild von Wartenberg mit Konrad (=Kunz/Konz) von Hirschegg erhält diese neben der Burg auch die Dörfer Oberflacht, Seitingen und Weilheim, und dürfte dann auch für die künftige Namensgebung Ursache gewesen sein.

1345 jedenfalls sterben die Wartenberger aus, die Burg gelangte an das Domkapitel Konstanz und durch Verkauf 1602 an die Dompropstei Konstanz, die einen Verwaltungssitz in Wurmlingen hatten.

Durch die abgeschiedene Lage und deren strategische Unwichtigkeit, ist anzunehmen das die Burg allmählich verfiel. Zerstörungen durch Kriege sind nicht bekannt.

1803 war sie kurzzeitig in badischen Besitz, gelangte dann aber 1806 an Württemberg. 1820 wurde die Burg auf Abbruch verkauft und 1838 die Reste der Mauern als billiges Baumaterial abgetragen.

 

siehe auch :
Wikipedia: Burg Konzenberg
GPS :
N 47.98883 / E 8.74533

 

 


 
 
15.05.2009